 |
LKW-Brand auf der BAB 9 bei Plech
06.03.2010
Am 04.03.2010 fing um ca. 3 Uhr auf der A9, zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Plech, ein mit Fahrzeugteilen beladener Sattelzug Feuer. Vermutlich durch einen Defekt im Motorraum ausgelöst, griffen die Flammen schnell auf Zugmaschine und Auflieger über. Bereits bei der Anfahrt der Feuerwehren Plech und Ottenhof stand das Gespann komplett in Flammen. Deshalb wurden sofort weitere Wehren aus Pegnitz, Hormersdorf und Schnaittach nachalarmiert. Vor Ort waren neben KBI Adolf Mendel und KBM Werner Otto auch zwei Fahrzeuge vom BRK aus Schnaittach und Pegnitz.
Aufgrund des Brandumfanges mussten mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr ins nahe gelegene Plecher Gewerbegebiet geschickt werden, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben. Letztendlich wurde von den 10 eingesetzten Atemschutzträgern neben 320l Schaum insgesamt ca. 20.000l Löschwasser benötigt. Trotz dieses massiven Einsatzes konnte nicht verhindert werden, dass der LKW komplett ausbrannte. Der 54-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Wegen der frostigen Temperaturen gefror das Löschwasser nach und nach auf der Fahrbahn und musste von der Autobahnmeisterei Trockau abgestreut werden. Um eine Umweltgefährdung auszuschließen wurde das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen.
Auf der Gegenseite fuhr ein, mit vier Personen besetzter, polnischer PKW mit langsamer Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Nürnberg. Der nachfolgende LKW-Fahrer prallte auf den vorausfahrenden PKW. Die vier Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Die Autobahn war in diesem Bereich für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Stauabsicherung übernahm das THW aus Pegnitz. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Hormersdorf ausgeleitet.




Text: Holger Zagel Fotos: FF Plech
|
 |